Behind the Scenes: Wie Du Dir ein Gruppencoaching bei mir vorstellen kannst.

Sabine ist ein Phantasieperson, die dich einlädt sie bei einer relativ realen Gruppen-Coaching-Session zu begleiten. Sie gibt Dir Einblick in ihre Erkenntnisse und die Wirkung, die das Gruppencoaching auf sie hat.



Vom Businessmodus ins Gruppenfeeling - und was das Schuhwerk damit zu tun hat.

Sabine kommt direkt nach der Arbeit zum Gruppencoaching. Noch ist ihr Kopf voll vom Arbeitsalltag. Als sie den Coachingraum betritt, sieht sie schon die bekannten Gesichter, aber auch ein Neues. Sie merkt, dass sie sich freut wieder hier zu sein und wählt einen freien Stuhl im Stuhlkreis. Das Ankommen wird vom Coach angeleitet: atmen, ankommen, Gedanken die stören verabschieden. Ganz bewußt stimmt sich Sabine auf die zwei Stunden ein, die vor ihr liegen. Ihr aktuelles Mammut-Arbeitsprojekt wird in Gedanken immer kleiner und sie hört mit Dankbarkeit die Stimme des Coaches, die sagt: „Du stehst jetzt für Dich im Zentrum der Aufmerksamkeit“. Einatmen. Ausatmen. Ankommen.

Die Einstimmungs-Runde besteht aus mehreren Fragen. Eine davon ist „In welchen Schuhen bist Du heute hier?“ Sabine fühlt sich wie in schweren Arbeitsstiefeln und erläutert ihre Analogie, als sie an der Reihe ist. Mit im Raum sind unter anderem gut eingelaufene Wanderschuhe, brandneue High-Heels, ausgelatschte Turnschuhe und Flip-Flops. Letztere gehören zu Michaela, die morgen für zwei Wochen in den Urlaub fährt. Ja - die hats gut…

Nachdem sich alle gegenseitig auf den aktuellen Befindlichkeitsstatus gebracht haben, fühlt sich Sabine richtig angekommen und verbunden mit der Gruppe.

Unbewusste Bedürfnisse sichtbar zu machen, erhöht die Chance auf erfolgreiche Veränderungsprozesse.


Beim letzten Mal wurde ressourcenorientiert mit Bild-Karten gearbeitet. Sabine hatte sich, wie angeleitet, ganz intuitiv die Bild-Karte ausgesucht, bei der sich auf positive Weise das stärkste Bauchgefühl geregt hat. In Kleingruppen wurde daraufhin mit positiven Assoziationen der Ideenkorb zur Karte befüllt. Mit diesem Ideenkorb und den eigenen Assoziationen zu ihrer Bildkarte kam Sabine, immer wieder ihrem Bauchgefühl folgend, ihrem aktuellen Thema näher auf die Spur. Denn durch diese Methode können unbewußte Bedürfnisse an die Oberfläche kommen und sich mit der verstandesmässig definierten Zielsetzung synchronisieren.

In der Gruppe wird nun geteilt, wie und ob die Erkenntnis vom letzten Mal in der Zwischenzeit weiter gewirkt hat. Sabine berichtet, dass der starke Wunsch nach Unabhängigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten sie immer wieder in Kontakt mit dem Gedanken gebracht hat, sich selbstständig zu machen. Diese Idee würde sie richtig beflügeln. Sie denkt seitdem nicht mehr nur im Kreis, wenn sie sich mit ihrer beruflichen Weiterentwicklung beschäftigt.

Weshalb der Traum von der Zukunft stets im hier und jetzt beginnt.

„Mein Leben in 5 Jahren“ lautet der Titel der Phantasiereise, die nun angeleitet wird. Sabine lässt sich neugierig mit auf diese Reise nehmen und stellt sich vor, wie sie in 5 Jahren aufwacht, in einem Leben in dem all das möglich sein soll, was sie sich nur wünscht. Sie malt sich das Schlafzimmer aus und den Mann der neben ihr liegt. Ihr aktueller Freund. Wie beruhigend, dass sie sich das ohne Zögern vorgestellt hat. Dabei sind sie noch gar nicht so lange zusammen. Hört sie da etwa auch ein kleines Kinderlachen aus einem anderen Zimmer? Huch… überraschend. Sie beschäftigt sich mit ihrer Arbeitssituation und malt sich aus, dass sie inzwischen selbstständig ist - mit ihrer eigenen Schmuckwerkstatt im Haus. Sie sieht sich dort mit einem gut gefüllten Auftragsbuch beflissen werkeln. Von der Werksstatt gibt es einen direkten Zugang in den großen Garten. Sie malt sich aus, wie sie dort abends mit Freunden vor einer großen Feuerschale sitzt. Immer mehr Details werden vor ihrem Auge deutlich. Als die Phantasiereise dem Ende zugeht, nimmt sie etwas wehmütig Abschied.

Die entstandenen Bilder sollen jetzt schriftlich festgehalten werden. 10 Minuten Zeit.

Wer möchte, kann vorlesen. Alle möchten. Nach jeder Geschichte wird in die Gruppe gefragt, was gehört wurde. Welche Qualitäten wurden wahr genommen.

Ganz schön interessant - und so viele verschiedene Phantasien. Als Sabine dran ist, findet sie die Rückmeldungen, vor allem die von Julia sehr bereichernd. Er hört bei ihr die Qualität „Familie und Vereinbarkeit mit dem Beruf“ heraus. Diese Erkenntnis wird sie definitiv weiter beschäftigen, bekräftigt Sabine in der Abschlussrunde.

Ihre imaginären schweren Arbeitsstiefel hat sie mittlerweile ausgezogen. Barfuß stand sie in ihrer Phantasiereise mit den Füßen im frisch gemähten Gras. Die Leichtigkeit fühlt sie noch an ihren Füßen, als sie nach Hause geht. Davon muss sie unbedingt ihrem Freund erzählen.

Neugierig geworden?

Ich biete derzeit Gruppencoaching für Frauen in Veränderungsprozessen:

https://www.integratives-coaching-hamburg.de/gruppencoaching


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